Erstellung eigener Inhalte
Eigene Werkzeuge erstellen
Neben der Nutzung vordefinierter Werkzeuge können Administrator:innen und berechtigte Nutzer:innen in GovAI auch eigene Werkzeuge erstellen. Dazu steht ein mehrstufiges Formular zur Verfügung, das Schritt für Schritt durch den Erstellungsprozess führt.
Schritt 1: Allgemeine Informationen
Im ersten Schritt werden die grundlegenden Metadaten des Werkzeugs festgelegt:
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Name, Beschreibung und Icon: Diese Informationen werden zur Anzeige des Werkzeugs verwendet.
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Aktiv: Über den Schalter Aktiv kann festgelegt werden, ob das Werkzeug sofort verfügbar oder zunächst unsichtbar bleiben soll. Deaktivierte Werkzeuge sind für andere Nutzer:innen nicht sichtbar.
Schritt 2: Zugriffs- und Sicherheitseinstellungen
In diesem Schritt werden die zentralen Zugriffs- und Sicherheitsoptionen des Werkzeugs konfiguriert. Diese Einstellungen bestimmen, wer das Werkzeug nutzen kann und wie mit sensiblen Daten umgegangen wird.
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Benutzerzugriff: Legen Sie fest, ob das Werkzeug für alle Nutzer:innen der Organisation sichtbar ist oder nur für den Autor zugänglich bleibt. Diese Einstellung ist besonders nützlich, um Werkzeuge zunächst intern zu testen, bevor sie für andere freigegeben werden.
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Datei-Uploads zulassen: Aktivieren Sie diese Option, wenn Nutzer:innen im Werkzeug Dateien (z. B. PDFs, Textdokumente oder Tabellen) hochladen dürfen sollen.
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Nachrichtenprüfung: Legen Sie fest, wie die datenschutzrelevante Nachrichtenprüfung (Data-Guard) für dieses Werkzeug standardmäßig arbeiten soll:
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Voreingestellt: Nutzer:innen können die Nachrichtenprüfung individuell aktivieren oder deaktivieren.
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Permanent: Die Nachrichtenprüfung ist immer aktiv.
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Deaktiviert: Die Nachrichtenprüfung ist immer ausgeschaltet.
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Schritt 3: Pipeline
Im nächsten Schritt wird die technische Logik des Werkzeugs beschrieben.
Die sogenannte Pipeline definiert den Ablauf der Verarbeitung in JSON-Format und legt fest, wie Eingaben verarbeitet, an Modelle weitergegeben und Ergebnisse ausgegeben werden.
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Über die Schaltfläche „Pipeline aus Vorlage laden“ kann eine bestehende Pipeline-Struktur übernommen werden. Zur Auswahl stehen hier bereits existierende Chats und Werkzeuge.
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Alternativ kann die Pipeline manuell im Editor erstellt oder angepasst werden. Dies ist nur technisch sehr versierten Nutzern zu empfehlen.
Schritt 4: Prompt und Parameter
Im letzten Schritt wird der Prompt definiert – also der Text, den das Modell intern verwendet, um die gewünschte Funktionalität auszuführen.
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Prompt: Zentrale Anweisung an das KI-Modell. Hier kann festgelegt werden, wie das Modell auf Eingaben reagieren oder welche Art von Ausgabe erzeugt werden soll.
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Über den Bereich Parameter lassen sich zusätzliche Eingabefelder für Nutzer:innen hinzufügen. Diese Parameter können innerhalb des Prompts über Platzhalter (z. B. {{Parametername}}) referenziert werden.
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Mit „Parameter hinzufügen“ lassen sich neue Felder definieren (z. B. Textfelder, Auswahlfelder).
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Optional kann eine bestehende Oberfläche über „Oberfläche aus Vorlage laden“ übernommen werden. Hier können alle bereits existierenden Werkzeuge als Vorlage herangezogen werden.
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In der entstehenden Auflistung der Parameter können diese auch per Klick auf einen Button zum Prompt hinzugefügt, per Drag & Drop neu angeordnet oder auch wieder entfernt werden.
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Im letzten Schritt wird das Werkzeug durch den Button “Speichern” erstellt.
Eigene Assistenten erstellen
Neben der Nutzung vordefinierter Assistenten können Administrator:innen und berechtigte Nutzer:innen in GovAI auch eigene Assistenten erstellen. Dazu steht ein mehrstufiges Formular zur Verfügung, das Schritt für Schritt durch den Erstellungsprozess führt.
Schritt 1: Allgemeine Informationen
Im ersten Schritt werden die grundlegenden Metadaten des Assistenten festgelegt:
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Name, Beschreibung und Icon: Diese Informationen werden zur Anzeige des Assistenten verwendet.
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Aktiv: Über den Schalter Aktiv kann festgelegt werden, ob der Assistent sofort verfügbar oder zunächst unsichtbar bleiben soll. Deaktivierte Assistenten sind für andere Nutzer:innen nicht sichtbar.
Schritt 2: Zugriffs- und Sicherheitseinstellungen
In diesem Schritt werden die zentralen Sichtbarkeits- und Sicherheitseinstellungen des Assistenten definiert. Diese bestimmen, wer den Assistenten nutzen kann und wie die datenschutzrelevante Nachrichtenprüfung (Data-Guard) standardmäßig arbeitet.
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Öffentlich: Legen Sie fest, ob der Assistent für alle Nutzer:innen der Organisation sichtbar sein soll oder nur für den Autor. Diese Einstellung ist besonders hilfreich, wenn ein Assistent zunächst intern getestet werden soll, bevor er für andere freigegeben wird.
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Nachrichtenprüfung: Bestimmen Sie, wie die Nachrichtenprüfung (Data-Guard) standardmäßig aktiviert ist:
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Voreingestellt: Nutzer:innen können die Nachrichtenprüfung individuell aktivieren oder deaktivieren.
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Permanent: Die Nachrichtenprüfung ist immer aktiv.
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Deaktiviert: Die Nachrichtenprüfung ist immer ausgeschaltet.
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Schritt 3: Modell und Prompt
Im dritten Schritt wird festgelegt, welches KI-Modell bzw. welcher Chat dem Assistenten zugrunde liegt und mit welchem Prompt er arbeitet.
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Modellauswahl: Wählen Sie aus den verfügbaren Modellen (z. B. GPT-4, Claude, Mistral oder Llama) das gewünschte Modell, das der Assistent verwenden soll. Die Auswahl bestimmt maßgeblich, wie der Assistent auf Eingaben reagiert und welche Fähigkeiten er besitzt.
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Prompt: Hier wird der Text definiert, den das Modell intern verwendet, um die gewünschte Funktionalität zu erfüllen. So kann festgelegt werden, welche Rolle der Assistent einnimmt (z. B. „Formulierungshelfer für Verwaltungstexte“) und welche Art von Antworten er geben soll. Ein klar formulierter Prompt ist entscheidend für die Qualität und Konsistenz der Assistentenantworten.
Schritt 4: Nutzeranleitung und Beispiele
Im letzten Schritt kann festgelegt werden, wie der Assistent den Nutzer:innen Hilfestellung bietet. Hier wird gesteuert, welche Hinweise, Anleitungen und Beispiele beim Start des Assistenten angezeigt werden.
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Anleitung: Im Textfeld kann eine kurze oder ausführliche Beschreibung hinterlegt werden, die Nutzer:innen beim Einsatz des Assistenten unterstützt. Diese Anleitung wird im Assistentenfenster angezeigt und hilft, den Anwendungszweck sowie die richtige Nutzung zu verstehen.
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Beispiele: Über den Beispiel hinzufügen-Button können beliebig viele Beispiele hinzugefügt werden. Diese dienen als Inspiration und erleichtern den Einstieg in die Nutzung des Assistenten. Beispiele können jederzeit hinzugefügt, angepasst oder gelöscht werden.